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Die Jahre 1922 - 1947 sind die am schlechtesten kommentierten Jahre in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Albertsreuth-Götzmannsgrün. 1922 fanden die ersten Wahlen nach dem 1. Weltkrieg statt, nachdem vom Landesfeuerwehrausschuss die anstehenden Neuwahlen auf die Zeit nach dem Krieg verschoben werden sollten. Der 32-jährige Adam Stengel löste Wolfgang Kießling (beide aus Götzmannsgrün) als Hauptmann ab, welches er seit 1905 innehatte. Der Albertsreuther Nikol Kießling übernahm mit 52 Jahren noch das Amt des Adjudanten vom Gründungsmitglied Georg Linhardt, der zu diesem Zeitpunkt 62 Jahre alt war und seit 1898 dieses Amt bekleidete. Johann Schaller aus Albertsreuth wurde mit 55 Jahren nach dem Krieg noch zum Vorstand gewählt. Aufgrund dieser Konstellation war es nicht verwunderlich, dass 1929 wieder die ganze Führungsriege ausgetauscht wurde. Georg Schaller, 37 Jahre aus Albertsreuth, wurde neuer Hauptmann und der ehemalige Hauptmann Wolfgang Kießling sprang noch bis 1934 als Adjudant ein. Der Götzmannsgrüner Georg Wendler wurde mit 53 Jahren neuer Vorstand. 1934 wurde er ehemalige Hauptmann Adam Stengel als Adjudant wieder in die Führungsriege gewählt. Der ehemalige Hauptmann und Adjudant Wolfgang Kießling wurde im Frühjahr 1934 noch zum Feuerwehrvorstand gewählt. Aufgrund der politischen Ereignisse in dieser Zeit wurde aber dieses Amt zum 01.08.1934 abgeschafft und somit endete diese Amtszeit des 56-jährigen ziemlich schnell. In dieser Zeit ist uns nur bekannt, dass die Feuerwehr 1930 eine Tragkraftspritez TS 6/6 erhalten hat und in Götzmannsgrün ein neues Feuerwehrhaus errichtet wurde. Über weitere Ereignisse und Einsätze ist leider nichts überliefert. 1947 startete dann die Feuerwehr in die Nachkriegsära. |





